Einsatz – Zwei Tote nach Zugunfall

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Am Samstag den 08.02.2014 um 22.40 Uhr ist die Freiwillige Feuerwehr Gerbrunn zusammen mit dem Rüstzug der Berufsfeuerwehr Würzburg zu einem schweren Zugunfall nach Würzburg alarmiert worden.

Aus bisher noch ungeklärter Ursache sind auf der Bahnstrecke zwischen Rottendorf und Würzburg auf Höhe der Gattingerstraße zwei Personen vom Zug erfasst worden. Umgehend rückten die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und dem Rettungsdienst zur Einsatzstelle aus.

Da am Anfang unklar war, wo sich der Zug genau befand stellte sich die Feuerwehr Gerbrunn mit dem MZF, HLF 20/24 und dem TLF 16/25 bei der Eisenbahnbrücke höhe des Kompostwerk Würzburg bereit. Die Berufsfeuerwehr Würzburg die mit einen kompletten Rüstzug unterwegs war, fuhr von der Gattingerstr. an. Dort ging der Zugführer der Berufsfeuerwehr auf Erkundung und sah dort einen stehenden Personenzug. Nach weiterer Erkundung und intensiven Absuchen durch weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr, machte die Feuerwehr einen schrecklichen Fund. Neben den Gleisen fand die Feuerwehr zwei junge Männer im Alter von 22 und 23 Jahren. Für die beiden Männer kam leider jede Hilfe zu spät, sie waren sofort tot.

Warum sich die beiden jungen Männer auf den Gleisen befanden, wird derzeit von der Kriminalpolizei ermittelt. Der Lokführer erlitt einen Schock und wurde vom Notfallseelsorger betreut.

 

Eingesetzte Kräfte:

  • Feuerwehr Gerbrunn
  • Berufsfeuerwehr Würzburg
  • Rettungsdienst
  • Notarzt
  • Notfallseelsorger
  • Polizei
  • Kriminalpolizei
  • Notfallmanager Deutsche Bahn

 

Pressebericht der Main Post finden Sie hier:

 

Fotos und Text: Dominik Olbrich – Öffentlichkeitsarbeit Feuerwehr Gerbrunn


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